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SMLIGHT SMHUB Nano MG24 Review: The Best Zigbee Coordinator of 2026?

„SMHUB Nano Mg24 soll theoretisch komplett Standalone laufen können.“ „Bedeutet also konkret, dass alles, was auf eurem Heimserver gerade aktuell läuft, theoretisch auch direkt auf diesen Stick laufen kann.“ „Ihr bräuchtet also theoretisch für kleinere Netzwerke gar kein Home Assistant oder externen HomeServer mehr.“ „Sass im alltäglichen Bedienen erstmal gar keinen Unterschied affällt, was natürlich mega praktisch ist.“ „Gerade für kleinere Smarthom Netzwerke kann das ja wirklich ein Gamechanger sein.“.

Transcript
<p><strong>Titel:</strong> SMLIGHT SMHUB Nano MG24 im Test: Der beste Zigbee Coordinator 2026?<br><strong>Kanal:</strong> CTech&amp;Media</p><p>Das Wichtigste in einem Smarthome ist eigentlich die Zuverlässigkeit. Keinem bringt es etwas, wenn alle Geräte miteinander connected sind, aber der Server aussteigt und dadurch alle Geräte plötzlich nicht mehr erreichbar sind. Entsprechend ist also eine ausfallsichere Lösung extrem wichtig.</p><p>Und genau da kommt der neue <strong>SMHUB Nano Mg24</strong> ins Spiel, denn dieser soll theoretisch komplett standalone laufen können. Also im Vergleich zu den alten Zigbee-Sticks kann dieser hier komplett ein Smarthome betreiben, ohne dass man externe Komponenten noch benötigt. Zusätzlich kann er natürlich auch neben Zigbee Thread und Matter unterstützen, aber ich würde sagen: Wir schauen uns das Ganze mal im Detail an – und zwar in diesem Video. Viel Spaß.</p><p>Ja, zunächst mal: Von außen hat sich an diesem Gerät eigentlich überhaupt nichts getan. Die meisten von euch, die stärker am Zigbee-Thema unterwegs sind, werden wahrscheinlich die Vorgänger dieses Sticks hier kennen, und zwar den <strong>SLZB-07</strong>, <strong>SLZB-06</strong> und so weiter. Diese sehen im Prinzip identisch aus. Selbst bei der Verpackung und dem Zubehör hat sich überhaupt nichts getan.</p><p>Wir haben hier also einen schwarzen, länglichen Stick mit einer entsprechend ab- und anschraubbaren Antenne. Auf der Vorderseite befindet sich ein Netzwerkanschluss, bei dem das Ganze natürlich ein Netzwerk-, aber eben auch PoE-Strom versorgt werden kann. An der Seite haben wir dann noch einen USB-C-Anschluss und auf der Unterseite sind entsprechende Anschlüsse, um den Stick an einer Wand zu befestigen. Und das war’s im Prinzip auch schon vom Äußeren.</p><p>Die wichtigen Sachen sind aber wie immer im Inneren versteckt – und entsprechend hat sich hier tatsächlich einiges getan. Die alten SLZB-Adapter waren nämlich quasi einfach nur Microcontroller, also ESPs, wem das Ganze etwas sagt. Diese hatten dann entsprechende Antennen angeschlossen, also eine Zigbee- bzw. eine Thread-Antenne. Damit war es also möglich, das Ganze mit einem Heimserver zu verbinden und dann eben diese entsprechende Antenne über ein Netzwerk oder theoretisch auch per USB anzubinden.</p><p>Bei diesem Stick hat sich das Ganze komplett verändert und wir haben statt einer Arduino-Software darunter ein komplettes Linux-System am Laufen, was die ganze Verbindungsweise grundlegend ändert. Denn was ein Linux-Betriebssystem ermöglicht, ist logischerweise auch, Linux-Anwendungen auf dem Ganzen laufen zu lassen. Und wer sich mal intensiver mit dem Thema Home Assistant beschäftigt hat, weiß: Im Prinzip basiert alles dort auf Linux.</p><p>Bedeutet also konkret, dass alles, was auf eurem Heimserver gerade aktuell läuft, theoretisch auch direkt auf diesen Stick laufen kann. Das Ganze ist dabei natürlich in eine SMLIGHT-typische Oberfläche gegossen. Also wer sich schon mal mit den SMLIGHT-Produkten beschäftigt hat, findet sich in dieser Oberfläche relativ schnell wieder. Auf der linken Seite haben wir dann die entsprechenden Menüpunkte. Die schauen wir uns aber gleich noch mal im Detail an, um besser zu erfahren, was der Funktionsumfang ist.</p><p>Zurück aber zu den Funktionen bei Linux: Hier habt ihr, wie gesagt, jetzt also die Möglichkeit, neben zum Beispiel Zigbee2MQTT oder auch einer Matter-Bridge ein komplettes Node-RED-System auf diesem USB-Stick zu installieren. Das bedeutet, dass ihr eure kompletten Automationen theoretisch direkt auf diesem Stick möglich machen könnt.</p><p>Habt ihr jetzt also einen Schalter und möchtet damit eine Lampe steuern, dann könnt ihr diese Automation komplett auf dem Stick auslagern. Ihr bräuchtet also theoretisch für kleinere Netzwerke gar kein Home Assistant oder externen Home-Server mehr. Für etwas größere Setups könnte man das Ganze tatsächlich optional machen. Heißt also: Sollte euer Home-Server irgendwann mal aus irgendwelchen Gründen aussteigen – beispielsweise ihr bastelt mal wieder daran rum oder eure SSD fällt aus – dann läuft dieser Stick hier parallel weiter und kann zumindest die notdürftigen Automationen weiterlaufen lassen. Dass im alltäglichen Bedienen erstmal gar kein Unterschied auffällt, was natürlich mega praktisch ist.</p><p>Aber ich würde sagen, wir schauen uns das Ganze jetzt einfach mal konkret an, setzen den Stick auf und testen einfach mal, wie gut das Ganze in der Praxis funktioniert.</p><p>So, und das hier ist die Oberfläche. Wie gesagt, SMLIGHT-typisch – man kennt’s hier. An der Seite sind die ganzen Einstellungen vielleicht ein kleines bisschen anders. Wir haben hier oben natürlich den Dark Mode, der aber irgendwie auch nur so halb funktioniert, weil die Elemente hier trotzdem weiß bleiben. Deswegen habe ich das hier auch immer im White-Mode genutzt.</p><p>Hier an der Seite haben wir die gefeatureten Applikationen, würde ich jetzt mal sagen: Zigbee2MQTT, Matter Bridge, Node-RED und Z-Wave JS. Des Weiteren läuft auf dem Stick theoretisch auch noch ein MQTT-Server. Aus irgendeinem Grund ist der hier zwar nicht in der Seitenleiste drin, sondern versteckt sich in den Einstellungen, die wir uns gleich natürlich auch noch anschauen.</p><p>Ich meine, Zigbee2MQTT wird den meisten von euch wahrscheinlich schon Begriff sein. Wenn ihr hier drauf klickt, dann seht ihr eben, dass das Ganze bei mir schon läuft. Ich habe ja auch schon ein Gerät testweise mal verbunden und das kann ich jetzt, wenn ich hier drauf drücke, natürlich – wie man das von Zigbee2MQTT kennt – auch steuern. Zu Zigbee2MQTT habe ich ja ein komplett eigenes Video gemacht, also falls ihr da neu drin seid, dann könnt ihr euch das natürlich hier auch einfach anschauen.</p><p>Des Weiteren ist hier eine Matter Bridge, die zum Beispiel jetzt gerade nicht läuft. Das heißt: Die ist installiert, aber nicht gestartet. Ich könnte jetzt hier also über den Button starten oder auch in die Einstellungen gehen und dazu noch Einstellungen tätigen. Node-RED haben wir hier drauf, Z-Wave JS und dann eben hier einen App Store, würde ich ihn jetzt einfach mal nennen. Also hier könnte man theoretisch noch weitere Applikationen mit installieren – die hier sind gerade verfügbar, falls euch das also interessiert.</p><p>Man kann hier anscheinend aber auch keine anderen Applikationen installieren. Also jetzt nicht selber irgendwas aus dem Internet auf dem Stick installieren, sondern man muss sich hier auf die von SMLIGHT bereitgestellten Applikationen berufen. Tailscale ist ja zum Beispiel schon etwas, was sehr, sehr praktisch sein kann, um von der Ferne aus auf diesen Stick direkt zuzugreifen.</p><p>Da aber ja, wie bereits gesagt, auf dem Stick ein komplettes Linux-System läuft, kann man hier zusätzlich auch noch in die Konsole gehen und dann können wir hier ganz normal, wie wir das kennen, in die verschiedenen Ordner reingehen. Also ich könnte jetzt hier das komplette Dateisystem mir einmal anzeigen lassen und dann hier theoretisch auch selber Kommandos ausführen und so. Würde ich natürlich etwas vorsichtig mit sein, weil damit könnt ihr euch natürlich auch das Linux-System zerschießen. Also macht das nur, wenn ihr da genau wisst, was ihr tut.</p><p>Und dann haben wir hier natürlich noch die Einstellungen. Hier können wir Benutzername und Passwort zum Beispiel festlegen, Backups erstellen und Backups wiederherstellen. Wir können uns den Status des Ethernet-Ports anzeigen lassen, also die IP-Adresse, und das Ganze hier auch ein wenig konfigurieren. Dann können wir die Zeitzone einstellen.</p><p>Wir könnten theoretisch sogar ein LTE-Modul an den Stick anschließen und damit dann eben direkt LTE-Betrieb haben. Wer das Ganze zum Beispiel in der Ferienwohnung nutzen möchte und da gar kein WLAN hat, der kann das eben über diesen LTE-Stick hier lösen und dann das Ganze so mit dem Internet verbinden, um dann eben per Tailscale remote auf das Gerät draufzugehen, um noch mal Einstellungen zu ändern und so weiter. Kann ja ganz praktisch sein.</p><p>Dann, wie eben schon erwähnt: Der versteckte MQTT-Server, der befindet sich nämlich hier. Hier könnte man Benutzername und Passwort festlegen. Ich habe das jetzt einfach mal offen gelassen. Dann könnten wir theoretisch auch einen externen MQTT-Server hier angeben. Also quasi sagen, dass wir Remote-Bridge machen. So wie ich das verstanden habe, bedeutet das, dass quasi zwei MQTT-Server miteinander synchronisiert werden.</p><p>Praktisch eben, wenn ihr zum Beispiel schon in eurem Smarthome-Netzwerk einen eigenen MQTT-Broker habt. Aber um den Stick dann eben standalone betreiben zu können, möchtet ihr vielleicht den integrierten MQTT-Server nutzen und gleichzeitig aber eben, um das Ganze per Home Assistant zu steuern, dann eben den Home-Assistant-eigenen MQTT bzw. den in eurem Netzwerk nutzen. Damit könnt ihr das Ganze dann bridgen, sodass beide MQTT-Server parallel laufen können und eben alle Nachrichten, die auf dem einen Broker landen, auch auf den anderen synchronisiert werden. Ja, wie gesagt, das könnt ihr hier einstellen.</p><p>Dann gibt es hier den Punkt „Radios“. Hier sollten theoretisch alle Antennen angezeigt werden, also auch welche, die ihr extern anschließt. Wie gesagt: Das hat bei mir leider nicht funktioniert in meinem Test. Also hier wird immer nur dieser eine Radio angezeigt, was ja entsprechend die Antenne ist, die sich angelötet auf dem Gerät befindet quasi. Hier könnten wir dann einstellen, ob wir den im Thread- oder im Zigbee-Modus nutzen wollen und hier theoretisch auch, glaube ich, eine Firmware drauf auswählen. Standardmäßig war das Ganze schon auf Zigbee eingestellt, deswegen habe ich da tatsächlich auch gar nicht so viel dran geändert.</p><p>Dann können wir hier Updates machen. Aktuell kommen da wirklich sehr, sehr regelmäßig neue Updates und in denen passiert auch einiges. Was genau, zeige ich auch gleich noch.</p><p>Dann haben wir hier „USB Devices“. Hier seht ihr angeschlossene Geräte. Das funktioniert mal besser, mal schlechter. Jetzt gerade zeigt er mir hier zum Beispiel nix an, also irgendeinen Hub, aber eigentlich müsste er hier auch die Antenne anzeigen, die gerade aktuell auch angeschlossen ist.</p><p>Und dann können wir hier das Ganze tatsächlich auch statt per LAN mit WiFi nutzen. Also könnten hier eine WiFi-Connection herstellen. Und zu guter Letzt haben wir hier noch WireGuard: Das könnten wir einrichten, also einen VPN-Tunnel, den wir hier herstellen können. Wir könnten das Ganze also mit einem externen WireGuard-VPN verbinden und dadurch dann eben auch von der Ferne aus auf das Gerät hier zugreifen. Wer Tailscale quasi nicht nutzen möchte, könnte das auch hierüber lösen.</p><p>So, und dann haben wir natürlich noch den Punkt hier „Under development“. Das sind eben die Sachen, die quasi in Zukunft noch auf das Gerät kommen werden. Hier kann man nämlich gar nichts machen. Also man sieht hier quasi nur Sachen, die vermutlich in Zukunft dann noch in der Oberfläche landen werden und hat dadurch eben so einen kleinen Ausblick, was in Zukunft hier noch hinzukommen wird.</p><p>Und damit hätten wir im Prinzip die gesamte Oberfläche einmal abgefrühstückt. Jetzt zeige ich euch noch ganz kurz, wie ich das Ganze eingerichtet habe, sodass ich theoretisch Automationen komplett laufen lassen könnte – und zwar ohne externen Smarthome-Server dazu.</p><p>Bei Zigbee2MQTT habe ich hier nämlich ein Testgerät angelegt, wie bereits eben erzählt, und dann bei Node-RED einfach einmal MQTT eingebunden, wie ihr das hier sehen könnt. Darüber bekomme ich jetzt quasi alle Nachrichten hier einmal ausgegeben. Und dann habe ich mir, was ganz cool ist, noch ein Add-on installiert in Node-RED. Verlinke ich euch auch unten in der Beschreibung.</p><p>Das könnt ihr installieren, indem ihr hier auf „Palette verwalten“ klickt, „Installation“ und dann könnt ihr den Namen hier einfach eingeben. Also wenn ich hier „Zigbee“ eingebe, dann seht ihr das auch, könnt hier auf „Installieren“ klicken und dann wird das Ganze eben zusätzlich in Node-RED installiert. Macht es etwas einfacher, Zigbee-Geräte zu steuern, denn alles, was ihr machen müsst, ist hier zum Beispiel ein „Out“ reinzuziehen, dann einmal den MQTT-Server zu konfigurieren. In meinem Fall ist es hier einfach nur Localhost.</p><p>Dann bekommt ihr hier nämlich eine Device-List direkt. Könnt also das Gerät auswählen, was ihr steuern möchtet. Könnt dann einstellen, was ihr von dem Gerät steuern möchtet. Ich möchte das hier an- und ausschalten können, und dann muss ich im Prinzip nur eine Payload wie zum Beispiel „toggle“ schicken. Bedeutet also: Der würde das Gerät an oder ausschalten.</p><p>Das habe ich dann hier einfach verbunden mit dem Gerät und wenn ich jetzt hier drauf drücke, dann wird das Ganze eben an- und ausgeschaltet. Sieht man daran, dass über diesen MQTT-Node hier die ganzen Nachrichten reingeflattert kommen und hier in der Konsole ausgegeben werden. Also ich sehe hier immer den aktuellen Status des Geräts – aktuell ist es „on“. Und wenn ich dann hier noch mal drauf drücke, dann bekomme ich hier wieder eine Nachricht und dieses Mal ist es „off“.</p><p>Das Ganze ist jetzt hier natürlich ein Test. Aber wenn man eine „Inject“-Node nutzen würde, dann könnte man sich hier nämlich genauso den Localhost holen und dann zum Beispiel wieder dieselbe Steckdose und eben sagen, dass ich mir hier den State ausgeben möchte. Und wenn das jetzt hier eben ein Schalter wäre, könnte ich mit den verschiedenen States hier eben die Steckdose schalten.</p><p>Und somit würde das Ganze komplett lokal auf dem Stick laufen. Also der Lichtschalter würde die Lampe bzw. in meinem Fall eben den Schalter an bzw. ausschalten, und so hätten wir die grundsätzlichen Automationen komplett lokal auf dem Stick gelöst und müssten nur noch erweiterte Sachen, die jetzt hier vielleicht etwas zu kompliziert werden, in Home Assistant lösen – und Home Assistant wäre quasi nur optional.</p><p>Okay, damit würde ich sagen: Kommen wir einfach mal zum Fazit und der Frage: Lohnt sich dieser Stick oder eben nicht?</p><p>Grundsätzlich muss ich sagen, dass mir die Idee mit einem lokalen Linux-System auf diesem Stick sehr, sehr gut gefällt und auch die Möglichkeit, wirklich ausfallsicher ein Smarthome zu gestalten – zumindest in der Hinsicht, als dass man seine Notfall-Automationen direkt auf dem Stick selber machen kann. Also Lichtschalter mit Lampen zu verknüpfen, sodass das wirklich immer funktioniert, zumindest solange der Stick online ist.</p><p>Das Produkt ist dabei natürlich noch relativ neu und SMLIGHT-typisch irgendwie noch in den Kinderschuhen. Ich würde fast vermuten, dass sich da in Zukunft noch einiges tun wird an der Softwarefront, denn aktuell wirkt das Ganze für mich noch ein ganz kleines bisschen im Beta-Status. Es gibt noch an der einen oder anderen Stelle Dinge, die meiner Meinung nach noch etwas optimiert gehören.</p><p>Ein spannendes Feature, was ich dabei zum Beispiel gar nicht so im Detail erklärt habe, weil es bei mir in der Praxis zum Beispiel noch nicht korrekt funktioniert hat, ist die Möglichkeit, diesen USB-C-Anschluss nicht nur zum Stromversorgen oder zum Verbinden dieses Sticks per USB zu nutzen, sondern tatsächlich auch diesen USB-C-Anschluss weiterzunutzen, um andere Antennen an diesen Stick hier anzuschließen.</p><p>Ihr könntet also zumindest in der Theorie neben dieser Antenne hier noch eine weitere per USB verbinden und hättet dann die Möglichkeit, auf dem Stick selber neben Zigbee gleichzeitig auch Thread laufen zu lassen – und das Ganze eben wie gesagt in dieser Linux-Umgebung. Und hättet dadurch den Vorteil, eben sowohl Zigbee als auch Thread direkt hier drauf zu haben und euren Home-Server wie gesagt eben nur extern optional zu nutzen. Gerade für kleinere Smarthome-Netzwerke kann das ja wirklich ein Gamechanger sein.</p><p>In der Praxis wird mir zwar dieser Stick angezeigt, wenn ich den per USB-C anstecke, aktuell habe ich ihn zumindest in der Praxis nicht ans Laufen bekommen. Ich vermute, da wird sich wie gesagt in der Zukunft noch einiges tun, und damit wird das dann bestimmt auch möglich sein.</p><p>Allerdings hat so ein Formfaktor hier natürlich seine Nachteile. Wenn ihr das Ganze mal mit einem Heimserver gleicht, seht ihr, dass der hier natürlich überhaupt nicht mithalten kann. Was natürlich sehr praktisch ist, wenn man ihn irgendwo in der Ecke verstecken möchte, aber eben auch gleichzeitig bedeutet, dass die Performance darunter etwas leidet.</p><p>Hier habt ihr also zwar theoretisch ein komplettes Linux-Betriebssystem darunter laufen. In der Praxis könnt ihr damit aber eben nicht allzu viel machen. Und wenn ihr darauf einige Applikationen installiert – so wie ich das auch gemacht habe mit Zigbee2MQTT, Node-RED und einer Matter Bridge – dann merkt ihr schon, dass die Performance darunter leidet und Oberflächen nicht mehr ganz so schnell laden. Was natürlich bei großen Smarthome-Netzwerken irgendwann einfach zum Problem wird und überhaupt keinen Spaß mehr macht in der Bedienung.</p><p>Was mir außerdem etwas fehlt, aber wahrscheinlich auch der Performance geschuldet ist, ist ein komplettes Home-Assistant-System. Denn es wäre natürlich sehr, sehr cool, wenn man zumindest einen Home-Assistant-Container direkt auf diesem Stick laufen lassen könnte, damit man eben statt Node-RED direkt Home Assistant nutzen kann. Allerdings, wie gesagt, vermute ich, dass das Ganze der Performance des Sticks geschuldet ist und das Ganze wahrscheinlich einfach gar nicht funktionieren würde, weil es auch relativ viel Arbeitsspeicher braucht.</p><p>Auf der anderen Seite muss man aber natürlich auch dazu sagen, dass ihr den Stick zwar theoretisch komplett ausbauen könnt, indem ihr alle Services direkt auf ihm laufen lassen könnt. Ihr könntet den aber auch genauso wie einen der älteren Sticks laufen lassen und eben nur Zigbee2MQTT darauf laufen lassen und alles andere weiterhin über Home Assistant lösen. Dann geht die Performance auf jeden Fall fit und damit ist er auf jeden Fall wunderbar zu benutzen.</p><p>Wenn man jetzt aber den Preis mit einberechnet, der aktuell bei so 65 € ungefähr liegt, würde ich sagen, dass er sich tendenziell eher für kleinere Smarthome-Netzwerke lohnt, die tatsächlich dann nur noch auf diesen Stick hier gehen. Damit hätte man dann nämlich eine All-in-One, bei der man keinen externen Heimserver mehr benötigt, und damit hat man dann tatsächlich auch ein verhältnismäßig sehr, sehr günstiges Smarthome-Setup am Start, da man damit komplett seine Automationen zumindest per Node-RED abdecken könnte.</p><p>Sobald das Smarthome-Setup aber dann etwas größer wird, kann man diesen Stick tatsächlich auch weiter verwenden, sollte aber dann zusätzlich einen eigenen Smarthome-Server an den Start bringen und diese Automationen bzw. die eher aufwendigeren Services dann auslagern und diese auf dem externen Server laufen lassen.</p><p>Zu guter Letzt bin ich aber gespannt, was ihr von diesem Produkt haltet. Denkt ihr, das ist die Zukunft – dahin wird sich alles entwickeln – oder ist das eher tolles Marketing, aber in der Praxis nicht wirklich benutzbar? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.</p><p>Und wenn ihr solche Videos und andere rund ums Thema Home Assistant nicht mehr verpassen wollt, klickt gerne auf Abonnieren. Würde ich mich sehr, sehr drüber freuen. Und dann würde ich sagen: Sehen wir uns im nächsten Video wieder. Bis dahin macht’s gut, haut rein und ciao.</p>
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